Schnelle Hilfe bei Ausnahmesituationen

Patiententransportzug-10

Der PTZ-10 kommt zum Einsatz wenn der Regelrettungsdienst überlastet ist. Es sollen 10 Patienten möglichst schnell versorgt werden können.

Der Patiententransportzug-10

Neben der Katastrophenschutz-Einsatzeinheit mit Führungs-, Betreuungs-, Sanitäts- und Technischem Dienst unterstützt der Arbeiter-Samariter-Bund die Stadt Mönchengladbach bei der Bereitstellung eines Patiententransportzuges.

Der „Patiententransportzug 10 NRW (PTZ 10 NRW)“ ist eine Zusammenstallung von acht Kranken-, Rettungs- und Notarztwagen zum Transport von 10 Patienten.

Die Kreise und kreisfreien Städte unterstützen sich bei größeren Schadenslagen gegenseitig. So kommt es bei einem größeren Schadensereignis mit vielen Verletzten oder Erkrankten [dem sog. Massenanfall von Verletzten (MANV)] in dem betroffenen Kreis regelmäßig dazu, dass es an Transportkapazitäten mangelt. Und hier helfen benachbarte Kreise und kreisfreie Städte mit einem standardisierten Konzept aus und entsenden einen PTZ-10.

Der ASB besetzt in diesem Patiententransportzug seit dem 01.01.2011 innerhalb von 30 Minuten nach einer Alarmierung einen städtischen Rettungswagen (RTW), der zu diesem Zweck beim ASB stationiert ist. Es handelt sich um einen nach aktueller DIN-Norm ausgestatteten Rettungstransportwagen, der dem ASB von der Feuerwehr zur Verfügung gestellt wird. 

Der PTZ-10 hat zahlreiche Einsatzmöglichkeiten: 

  • zur raschen Evakuierung
  • Behandlung bei einem MANV
  • überörtlicher Hilfe (bei z.B. Graßschadenslagen)

Weitere Einsatzmöglichkeiten des RTW´s sind der Spitzenbedarf in der Stadt Mönchengladbach oder als Ausfallreserve für städt. Rettungswagen.